FAQs2019-08-28T14:52:24+02:00

FAQs

maxgraft® bonebuilder besteht aus rein spongiösem Knochen von Lebendspendern nach Resektion der Femurköpfe beim Einsatz einer Hüfttotalendoprothese aus zertifizierten Entnahmezentren in Europa.

maxgraft® bonebuilder wird in der Cells+ Tissuebank Austria (C+TBA) mit Sitz in Krems (Österreich) produziert, einer gemeinnützigen Organisation die allogene Knochenimplantate für orthopädische oder dentale Regeneration bereitstellt.

Die Planungsphase ist abhängig von der Datenqualität und dem Umfang der übermittelten Zusatzinformationen. Im Regelfall wird ein erster Planungsentwurf innerhalb einer Woche nach Datenübermittlung erstellt. Im Falle von Änderungswünschen kann sich der Planungsprozess verlängern. Die botiss CAD-Designer modifizieren das Design bei Bedarf, bis es den Erwartungen des behandelnden Chirurgen entspricht (ohne zusätzliche Kosten). Nach Freigabe des Designs durch den Chirurgen und Eingang des Bestellformulars bei botiss beträgt die Lieferzeit von maxgraft® bonebuilder in der Regel 4-5 Wochen.

Die maximale Dimensionen eines Blocks sind 23 x 13 x 13 mm. In Fällen mit größeren oder multiplen Defekten können mehrere Blöcke pro Patient designt und verwendet werden. Dies ergibt sich aus technischen Gründen, da die Blöcke bei der Produktion an einer Seite in der CNC-Fräse eingespannt werden. Um Blockfrakturen zu vermeiden wurde von der produzierenden Gewebebank C+TBA aufgrund von langjährigen Erfahrungen eine maximale Größe definiert.

maxgraft® bonebuilder sollte in einer Einwegspritze unter Vakuum in steriler isotoner Kochsalzlösung (wenn möglich, gemischt mit dem gewonnenen Exudat aus der Prozessierung von autologen „platelet-rich fibrin“ (PRF) Fibrinmatrizen) kurz rehydriert werden, um eventuell vorhandene Lufteinschlüsse zu entfernen. Ein Video ist auf dem Botiss youtube Kanal und der botiss Webseite verfügbar oder kann über productmanagement@botiss.com angefragt werden.

Wenn möglich, kann die isotone Kochsalzlösung mit dem gewonnenen Exudat aus der Prozessierung von autologen „platelet-rich fibrin“ (PRF) Fibrinmatrizen gemischt werden. Eine Rehydrierung kann insbesondere bei größeren Blöcken von Vorteil sein, da dadurch die Anpassungsfähigkeit des Materials an den Defekt verbessert werden kann.

Der allogene Knochenblock sollte mit flachköpfigen Osteosyntheseschrauben fixiert werden, um Weichgewebeperforationen zu vermeiden. Selbstschneidende Schrauben sollten vermieden werden, um eine Blockfraktur zu vermeiden.

Eine Abschätzung der geeigneten Schraubenposition und -größe kann vom Anwender anhand des 3D-PDFs gemacht werden. Osteosyntheseschrauben mit einem Durchmesser von 1,5 mm und einer Länge von 8–11 mm sind für die meisten Defekte geeignet.

maxgraft® bonebuilder sollte bewegungsfrei und rotationsstabil fixiert werden, um einen möglichst engen Kontakt zwischen ortsständigem Knochen und Allograft herzustellen. Vor dem Fixieren sollte ein passender Kopfraum für die Schrauben z. B. mit einer diamantbeschichteten Kugelfräse geschaffen werden, um Weichgewebeirritationen zu vermeiden. Eventuell vorhandene scharfe Ränder sollten ebenfalls mit einer Kugelfräse geglättet werden. Der Kontakt des Knochenblocks mit Speichel sollte möglichst vermieden werden, um das Kontaminationsrisiko zu reduzieren.

Nein, dies ist nicht möglich, da die korrekte Schraubenposition und -länge nur vom behandelnden Arzt abhängig von der intraoperativen Situation und Position von anatomischen Strukturen wie Nerven und Blutgefäßen abgeschätzt werden kann. Zur präoperativen Planung kann das 3D-PDF unterstützend herangezogen werden.

Für die gesteuerte Knochenregeneration sind Barrieremembranen von essentieller Bedeutung. Kollagenmembranen bilden eine resorbierbare Barriere um die Migration von schnell proliferierenden Fibroblasten und Epithelzellen in den Defekt zu verhindern und den Platz für eine kontrollierte Knochenregeneration freizuhalten. In Kombination mit maxgraft® bonebuilder ist die Anwendung von Jason® membrane, einer Perikardmembran, empfohlen.

Nein, maxgraft® bonebuilder ist indiziert für die zweizeitige Kieferkammaugmentation. Die Einheilzeit für den maxgraft® bonebuilder beträgt in der Regel etwa sechs Monate (je nach Lage, Typ und Ausmaß des Defekts).

Volumenverlust nach Augmentation kann variieren und ist u.a. abhängig von Defektgröße und Defektgeometrie. Für horizontale Augmentationen in Einzelzahnlücken wurde ein minimaler Volumenverlust mit spongiösen maxgraft® Blöcken dokumentiert (Kloss et al 2018). Andere Autoren haben einen durchschnittlichen Volumenverlust von spongiösen allogenen Knochenblöcken von 5-10% (ca. 0.5 mm) publiziert (Nissan et al 2011).
Dennoch: Bei kombinierten vertikalen und horizontalen Defekten kann ein Volumenverlust auch größer ausfallen und wird von einer Vielzahl an verschiedenen Faktoren beeinflusst.

References:

Nissan, J., Ghelfan, O., Mardinger, O., Calderon, S., & Chaushu, G. (2011). Efficacy of cancellous block allograft augmentation prior to implant placement in the posterior atrophic mandible. Clinical Implant Dentistry and Related Research, 13(4), 279–85.

Kloss FR, Offermanns V, Kloss-Brandstätter A. Comparison of Allogeneic and Autogenous Bone Grafts for Augmentation of Alveolar Ridge Defects – a 12-Month Retrospective Radiographic Evaluation.; 2018. doi:10.1111/clr.13380.

Support/Kontakt

Goran Nikoloski +49 30 20 60 73 98 35

Kristina Domann +49 30 20 60 73 98 26

E: bonebuilder@botiss.com

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